Brücken der Akzeptanz und Vielfalt (BAV)

„Empowerment und Begegnung in Aktion“

Das Projekt „Brücken der Akzeptanz und Vielfalt (BAV)“ des Wohlfahrtsverbands Malikitische Gemeinde Deutschland e.V., gefördert vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration (MKJFGFI) des Landes Nordrhein-Westfalen, setzt sich für ein respektvolles, diskriminierungsfreies und solidarisches Miteinander in unserer Gesellschaft ein. Im Mittelpunkt steht die Bekämpfung von Antisemitismus, antimuslimischem Rassismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit – insbesondere innerhalb der muslimischen und migrantischen Zivilgesellschaft. In Workshops setzen sich die Teilnehmenden praxisnah mit verschiedenen Erscheinungsformen von Antisemitismus auseinander – von alltäglichen Vorurteilen bis hin zu antisemitischen Narrativen in sozialen Medien. Durch interaktive Übungen, Fallanalysen und Gruppendiskussionen lernen sie, diskriminierende Inhalte zu erkennen, kritisch zu reflektieren und ihnen argumentativ entgegenzutreten. Dabei werden historische, gesellschaftliche und digitale Dimensionen des Antisemitismus miteinander verbunden und in den Kontext der eigenen Lebensrealität gestellt.

Das Projekt versteht sich als Empowerment- und Bildungsinitiative, die junge Menschen befähigt, Verantwortung für gesellschaftliches Miteinander zu übernehmen. Es fördert das Bewusstsein für Toleranz, Akzeptanz und Vielfalt – und stärkt die Rolle der muslimischen Zivilgesellschaft als aktive Partnerin im Kampf gegen Antisemitismus.

Das Projekt „Brücken der Akzeptanz und Vielfalt“ (BAV) stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem es junge Muslim:innen für Antisemitismus, Diskriminierung und Vorurteile sensibilisiert. Ziel ist es, Verständnis, Vertrauen und Akzeptanz zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion zu fördern.

Das Projekt stärkt auf mehreren Ebenen:

  • Individuell: Die Teilnehmenden erweitern ihr Wissen über Antisemitismus, Diskriminierung und gesellschaftliche Teilhabe. Sie entwickeln Reflexionsfähigkeit, Selbstbewusstsein und Handlungskompetenzen, um in ihren Communities als multiplikative Vorbilder gegen Vorurteile zu wirken.
  • Sozialräumlich: Durch Begegnung und Austausch entstehen neue Brücken zwischen muslimischen und jüdischen Gemeinschaften, die Vertrauen, Dialog und Solidarität fördern.
  • Gesamtgesellschaftlich: Das Projekt leistet einen Beitrag zu einem pluralen, respektvollen Miteinander und positioniert die muslimische Zivilgesellschaft aktiv gegen Antisemitismus.

Träger des Projekts

Gefördert vom